Batavus Bäumker: Überraschungsräder für die Saison

19.03.2013
Greens Burlington.

Batavus Bäumker zeigt in diesem Jahr auch auf den Frühjahrsmessen einige neue, interessante Modelle. Mit diesem Kunstgriff schafft es der Hersteller, dass die offiziellen 2014er-Modelle, eine entsprechend lange Laufzeit haben...

Bei der Marke Greens steht ganz klar der nicht motorisierte Bereich im Mittelpunkt der Neuerungen. Die Parole lautet: Die Optik löst den Kaufanreiz aus. Das Modell Burlington (UVP: 549,95 Euro) läutet in einer Kombination aus Hellgrün und Weiß den Frühling ein.
Neu sind auch Birmingham und Ashford. Beim Birmingham kommen vornehmlich braune Anbauteile vor, darunter ein Brooks-Aged-Sattel; beim Ashford wurden Sattel und Griffe von Brooks in einem besonderen Blau abgestimmt. Das Ashford ist das auf Leichtigkeit getrimmte, gänzlich ungefederte Modell, während beim Birmingham Federelemente in Gabel und Sattelstütze den Komfortaspekt betonen. UVP: Ashford 899,95 Euro, Birmingham 749,95 Euro.
Bei Batavus hat man sich ebenfalls entschieden, dass Farben und Dekore für das gewisse Etwas sorgen sollen im Segment der Fahrräder ohne Elektroantrieb. Dies gilt auch für das eigenwillige urbane Modell BUB, das bisher den Niederlanden vorbehalten war mangels StVZO-Ausstattung. Das hat man nun in einer Variante für den deutschen Markt behoben.
Bei Batavus sorgen aber vor allem einige nachgereichte Elektroräder für Aufmerksamkeit. Das Monaco E-Go (UVP: 1.999 Euro) sollte im deutschen Markt auf Interesse stoßen, denn es verbindet den Rücktritt mit einem Sanyo-Frontmotor. Dieser Motor ist so lautlos wie ein Ion-Motor, was schon eine Überraschung darstellt, und wirkt ähnlich kräftig wie ein Ion-Motor. Dazu passt, dass Display und Steuerung von Ion sind. Dort kann der Händler diverse Software-Varianten aufspielen, beispielsweise eine Abregelung bei 20 Stundenkilometern, was besonders für Senioren interessant ist.
Im Teilesektor meldet Batavus Bäumker zweierlei: Erstens hat man nun auch die Reifenmarke CST ins Programm aufgenommen; zweitens bietet das Unternehmen ebenfalls eine Teilewandaber ohne eigene Teilemarke. Sie ist zur Bestückung mit den bekannten Markenartikeln vorgesehen und kann auch ohne Label bleiben.

Text/Fotos: Michael Bollschweiler



 

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