Berliner Handelsgruppe baut E-Mobilitäts-Bereich mit E-Falter aus

13.10.2017
Cat 2Droid E-Bike

Jetzt springt auch Unterhaltungselektroniker S4 Handelsgruppe mit seiner Marke Cat Berlin auf den längst angefahrenen E-Bike-Trend – und zwar mit einem E-Kurzstrecken-Falter. Die Berliner »designen, entwickeln und produzieren unsere Geräte komplett selbst. Dabei sind wir in den Bereichen Tablet-Computer, Audio, Virtual Reality und E-Mobilität tätig«.

Zentrales Thema des Bereichs E-Mobilität – bei S4 unter dem Namen »Droid E-Mobility« geführt – sind laut Cat Berlin Creative Director Sebastian Pladwig sogenannte »Short Distance Transport-« bzw. »Last-Mile«-Lösungen.
War man anfangs mit Fun-Produkten wie elektrischen Unicycles durchgestartet gesellten sich schnell die in der Öffentlichkeit durchaus kontrovers gehandelten (weil im Straßenverkehr nicht zugelassen) und baubedingt bis zu 6 km/h auf E-Unterstützung setzenden Hoverboards hinzu. Übersetzt sind Hoverboards in etwa »selbst schwebende Bretter«. Der Volksmund bezeichnet sie aber eher als elektrische Skateboards.
Laut Pladwig wurde die Marke Cat Berlin mit »Droid E-Mobility« innerhalb von drei Jahren einer der wichtigsten Produktzweige des Unternehmens: »Die Marke selbst ist zum Marktführer in Deutschland mit Marktanteilen von bis zu 42 Prozent – Stand vierte Quartal 2016 – aufgestiegen – mit einem Image, das für Qualität und Service steht.« Für seine Funprodukte wurde Cat Berlin sogar schon mit dem German Brand Award im Bereich Industry Excellence in Branding 2017 ausgezeichnet.
Dazu Pladwig: »Jedes einzelne unserer Geräte ist sowohl hardware- als auch softwareseitig im Hinblick auf den Kunden und seine Bedürfnisse konzipiert und spiegelt unser Credo ‚Technik für alle’ wider. Unsere Devices aus den Bereichen E-Mobility, GPS-Sicherheit, IT und Audio geben einer großen Anzahl an Menschen die Gelegenheit, in den Genuss von innovativer und umweltfreundlicher Technik zu kommen.«
Während die erfolgreiche Hoverboard-Range Schritt für Schritt ausgebaut wird, haben sich die Berliner aber auch dem Thema E-Faltrad zugewandt. In diesem Jahr ist das laut Eigenangaben »revolutionäre Droid Bike« nach einer 18-monatigen Entwicklungsphase auf den Markt gekommen. Seit 1. Oktober wird es zum Beispiel erstmals über den Lufthansa (Online-)Worldshop angeboten. Dort wird es neben einem faltbaren E-Tretroller von Cat angepriesen.
Dass dieses Bike auch tatsächlich nur für die kürzeste Kurzdistanz gedacht ist, lässt sich auf den ersten Blick erkennen. Laut Firmenangaben surrt  das »Cat 2Droid E-Bike« mit einem direkt angetriebenen 250 W-Motor los. Mit einer Ladung des Lithium-Ionen-Akkus soll man 20 Kilometer weit kommen. Der Sattel soll hohen Sitzkomfort bieten.
Wie er sich allerdings in der Höhe verstellen lässt, erschließt sich dem RadMarkt-Redakteur nicht mit Blick auf die vorliegenden Bilder. Auf jeden Fall wiegt dieses E-Funbike nur 9,8 Kilogramm und misst mit seinen 10-Zoll-Reifen im gefalteten Zustand gerade einmal 45 x 91 x 125 Zentimeter (B x H x T). Der aus zwei Kreisen bestehende Rahmen ist aus Aluminium. Kostenpunkt von »Cat 2Droid E-Bike«: 899 Euro.

Text: Jo Beckendorff, Fotos: Lufthansa Worldshop/Cat

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