Bosch macht 2018 viele große kleine Schritte

26.06.2017
Produktbereichsleiter Ebike-Systems Claus Fleischer

Viel Neues bei Bosch Ebike Systems 2018: Komplett überarbeitet wurden die Antriebs-Klassiker »Active Line« und »Active Line Plus«. Ergebnis: Leichter, geringeres Einbauvolumen - und vor allem leiser. Zudem bieten die Reutlinger ab 2018 auch erstmals integrierbare Akkus. Hiermit reagiert man auf den Integrationstrend der Akkupositionierung im Rahmenrohr. Zwei sogenannte »Power Tube 500« (500 bezieht sich auf die Wattstunden) werden mit jeweils unterschiedlichen Befestigungspunkten angeboten – und können somit in unterschiedlichen Rahmentypen (inkl. Tiefeinsteigern) zum Einsatz kommen.

Drittens stellt Bosch für die sportlichen CX-Motoren einen neuen E-MTB-Modus vor. Wählt man »E-MTB« so wird die Motorunterstützung dynamisch angepasst. Heißt: Man muss dann nicht mehr zwischen einzelnen Modi wechseln – und kann sich also voll und ganz auf den Trail konzentrieren. Die bisherigen Modi »Tour« und »Turbo« bleiben bestehen. Der bisher dazwischen liegende Modus »Sport« wird durch »E-MTB« ersetzt »und variiert nun automatisch zwischen den Fahr-Modi ‚Tour’ und ‚Turbo’«, erklärte Bosch Ebike Systems Bereichsleiter Claus Fleischer in Reutlingen. Den neuen Modus gibt es ab 1. Juli 2017 auch für alle CX-Motoren zum Nachrüsten via Software-Update.
Viertens kommt der Bordcomputer »Nyon« mit neuer Tastatur und umfassenden Karten-Update.
Fünftens wird die Elektrifizierung am Rad mit E-Shift vorangetrieben. Ab 2018 neu dabei: Rohloff- (E-14 Speedhub 500/14) und Shimano-Nabenschaltungen (Nexus Di2 und Alfine Di2). Heißt: erstmals kommen nicht nur sportliche E-Biker in den Genuß von E-Sfift, sondern auch E-Alltagsradler.
Und last but not least sechstens präsentierte Bosch ein laut Fleischer »allererstes serienmäßig verfügbares E-Bike-ABS-System«. Mehr dazu sowie den anderen oben genannten Neuheiten in einer der kommenden RadMarkt-Ausgaben.

Text/Fotos: Jo Beckendorff

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