KBA aktualisiert Thule-Rückruf

09.10.2017
Thule-Fahrradträger »Sprint«

In einer Pressemeldung vom 6. Oktober ruft das Kraftfahrtbundesamt (KBA) noch einmal bestimmte Fahrradträger des Thule-Modells »Sprint« zurück. Zwar gab es bezüglich dieses Modells schon im Mai 2016 einen Rückruf. Da aber bisher nicht alle betroffenen verkauften Modelle vollständig aufgefunden wurden, sieht sich das KBA zu einem aktualisierten Rückruf veranlasst. Grund dieses Rückrufs: »Ein Defekt der Klemmvorrichtung für die vordere Fahrradgabel«.

Dieser Defekt könnte dazu führen, dass sich »das Fahrrad während des Transportes aus der Verankerung löst und vom Auto herunter fällt«. Deswegen dürfen die betroffenen Fahrraddachträger von Thule nicht mehr benutzt werden.
Bei den vom Rückruf betroffenen Fahrradträgern geht es um die »Sprint«-Modelle mit der Produktnummer 569000, die seit der Produkteinführung im März 2015 verkauft wurden. Der Produktionszeitraum lief bis Mai 2016.
Der Fahrraddachträger wurde über den Zubehörmarkt von Thule-Vertragshändlern vertrieben. Händler und Servicepartner wurden bereits im Mai 2016 über den Rückruf informiert und zu einem Umtausch aufgerufen. Allerdings konnten die verkauften Fahrradträger bisher nicht vollständig aufgefunden werden. Deshalb sieht sich das KBA nun veranlasst, diesen Rückruf noch einmal zu aktualisieren.
Endverbraucher, die einen »Sprint«-Fahrradträger mit oben genannter Produktnummer immer noch im Einsatz haben, sollten diesen »auf keinen Fall mehr nutzen«. Die Trägermodelle ohne Garantielogo sollten umgehend ausgetauscht bzw. der Mangel beseitigt werden. Dafür sollten sich betroffene Endverbraucher an den Händler, bei dem er das Produkt gekauft hat oder jeden anderen Thule-Händler wenden.
Nicht vom Rückruf betroffen sind die neuen und verbesserten »Sprint«-Fahrradträger. Die sind vor allem wie unten abgebildet an dem »Bring It«-Garantielogo an der Unterseite deutlich erkennbar.

Text: Jo Beckendorff, Fotos: Thule

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