Knog: Von Silikon-Gadgets zu Smarttech-Geräten

23.06.2017
PWR Trail

Knog ist ja als Dauer-Award-Gewinner inzwischen ein Inbegriff als Innovator für smarte Leuchten und Accessoires. Zum 15. Firmenjubiläum wollen die Australier mit einem komplexen Leuchten-/Powerbanksystem nun zeigen, dass sie »erwachsen« geworden sind und auch über den Fahrradmarkt hinaus Ambitionen hegen.

Für eine exklusive Europapräsentation vor der Eurobike lud Knog ausgesuchte Schweizer Händler zu einem Boatride auf den Hallwilersee. Das ist kein Zufall: Der Umsatz in der Schweiz liegt pro Kopf viermal höher als in jedem andern der über 60 Märkte. Neben einem typischen Aussie Barbecue und viel Victoria Bitter wurden denn auch viele solche Fakten über Knog geboten und natürlich ein Ausblick auf eine wiederum verblüffend innovative 2018er Palette: Varianten der heuer mit grossem Erfolg eingeführten Oi-Klingel in einer Vintage- und einer Hightech-Ausführung, ein super kompaktes und natürlich durchgestyltes Multitool Fang sowie Blinkie als neue minimalistische Einstiegsleuchte als Ersatz für die zu oft kopierte Frog. »Center of attraction« dieser Präsentation war aber zweifelsohne die neue Produktfamilie PWR (was für nichts anderes steht als Power) – eine modulare Fahrradbeleuchtung, die sich an die Bedürfnisse und das Budget der jeweiligen Kundschaft anpassen lässt. Mit einer der Batterien der PWR-Linie lassen sich unterschiedlich helle Scheinwerfer ausrüsten – die verschiedenen Leuchtmodule können je nach Einsatzbereich einfach auf den Akku gesteckt werden. Herzstück ist der Akku: Zur Wahl stehen drei Modelle - mit einer Kapazität von 3.350, 5.000 sowie 10.000 Milliamperestunden. Dazu gibt es drei Leuchtköpfe - mit 600 Lumen (PWR Modular Road), 1.000 Lumen (Trail) oder prallen 1.800 Lumen (Mountain).
Damit aber nicht genug: Jeder PWR-Akku ist für sich auch eine Powerbank, die als externer Stromspeicher für andere elektronische Accessoires wie Smartphone, Action-Cam oder GPS-Gerät dient.
Individualisierung und Zusatznutzen
Knog nennt drei Gründe, warum sich die PWR-Serie von den zunehmenden anderen hochwertigen Velolichtern abhebt:
- Der multifunktionale Scheinwerfer ist mit einzigartigen Features ausgestattet, wie einer individuellen Programmierung der Leuchtstärken via App oder einer Vielzahl von Befestigungslösungen.
- Durch die Powerbank-Funktion verdoppelt sich der Nutzen der PWR-Akkus.
- Die PWR-Serie beschränkt sich nicht alleine auf den Einsatz am Bike: 2018 will Knog mit einer Stirnlampe, einem mobilen Lautsprecher und einer Campinglaterne das Angebot erweitern und neue Zielgruppen ansprechen.
Gemäss Hugo Davidson, Mitgründer und Geschäftsführer von Knog, liegt die neue Produktefamilie auch ganz im anhaltenden Customizing-Trend: »Mit PWR kannst du deinen Veloscheinwerfer aufrüsten, um bei Bedarf helleres Licht zu nutzen. Oder du kannst einen leistungsfähigeren Akku einsetzen, um die Betriebszeit zu verlängern.«
PWR soll ab Ende September ausgeliefert werden.
www.knog.com.au
Text/Fotos (3): Peter Hummel/Knog

 

Weitere Themen, die Sie interessieren könnten