Stromer setzt bei Spitzenmodell auf Gütesiegel »Swiss Assembling«

13.04.2018
Geschick und Fingerspitzengefühl für einen aufgeräumten Look.

Mit dem S-Pedelec-Toppmodell »ST5« lotet der Schweizer E-Bike-Anbieter My Stromer AG eigenen Angaben zufolge »die aktuellen Grenzen der Systemintegration aus«. Folge: In der Konsequenz habe man nun auch »alle Schritte abgeschlossen, um das neue Spitzenmodell bei sich in der Unternehmenszentrale in Oberwangen zu assemblieren«. Heißt: Das «ST5« setzt ab sofort auf das Gütesiegel »Swiss Assembling«.

Dazu Stromer Entwicklungschef Peter Egli: »Wir haben das Bestreben, möglichst viel selbst zu entwickeln, direkt im Haus oder im engen Schulterschluss mit unseren Lieferanten – für ein optimales Zusammenspiel der Komponenten. Die Montage des ‚ST5’ in Oberwangen ist ein weiterer Schritt, Kompetenzen und Prozessstufen bei uns zu bündeln.«
Dabei spielt das Entwicklungs- und Produktionshub Stromer Campus eine gewichtige Rolle. Dort wird eigens – nur ein Stockwerk unter der Entwicklungsabteilung – in einer lichtdurchfluteten Halle eine Montagelinie installiert. Dort werden nun pro Woche bis zu 150 »ST5«-Einheiten in Handarbeit aufgebaut.
Zehn Arbeitsschritte sind dafür notwendig - »von der angesichts OMNI-Interface sowie Keyless- und Seamless-Features komplexen Verkabelung im Inneren bis zum makellosen Finish des fast kabellosen Äußeren«.
Bisher wurden sowohl in Oberwangen als auch in den Stromer-Standorten im deutschen Riedstadt und im U.S.-amerikanischen San Diego die abschließenden Qualitätskontrollen durchgeführt. Qualitätsbewusstsein und eine gewisse Liebe zum Detail scheinen »uns Schweizern in den Genen zu liegen«, meint Egli: »Indem wir die Fertigung des ‚ST5’ ins Headquarter holen, verkürzen wir unsere Lieferzeiten und schaffen die Möglichkeit, in Zukunft individuell auf Kundenwünsche einzugehen.«

Text: Jo Beckendorff/Stromer, Fotos: Stromer
 

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