Bosch eBike Systems investiert erstmals in Lade-Infrastruktur

19.08.2020
Premiere auf der Alb: sechs Bosch PowerStations.

Damit E-Bikern beim Alb-Crossing auf der Schwäbischen Alb nicht der Saft ausgeht, investiert Europas führender E-Bike-Mittelmotor-Antriebsanbieter Bosch eBike Systems in die dortige Infrastruktur. Soeben haben die Reutlinger entlang der Radstrecke Alb-Crossing sechs neue PowerStations für Pedelecs installiert. In diesem Zusammenhang setzen sich die Reutlinger gegenüber der Politik auch dafür ein, die seit 1995 in Baden-Württemberg existierende Regelung, das Radfahren nur auf (Wald-)Wegen mit mehr als zwei Meter Breite zuzulassen (Stichwort »2-Meter-Regel»), zu überdenken.

Mit den sechs PowerStations im Rücken können Alb-Crosser »bequem während der Mittagspause oder Burgbesichtigung« ihre Pedelec-Akkus kostenfrei aufladen. So soll der Alb-Crossing zusammen mit Tipps und Services des Schwäbischen Alb Tourismusverbandes (SAT) zum unvergesslichen E-Bike-Erlebnis für E-Mountainbiker und ambitionierte E-Trekking-Biker werden.
»Unsere PowerStations sind ein wichtiger Beitrag für die E-Bike-Infrastruktur«, erklärt Bosch eBike Systems-Geschäftsleiter Claus Fleischer, »langfristig wollen wir nicht nur in Urlaubsregionen wie der Schwäbischen Alb oder den Alpen die Lademöglichkeiten verbessern, sondern auch in urbanen Regionen. Hier arbeiten wir eng mit unseren Partnern aus Politik, Wirtschaft und Verbänden zusammen, auch um das Radwegenetz auszubauen und der E-Bike-Mobilität den Weg in die Zukunft zu ebnen.«
»Die Schwäbische Alb hat sich zu einem äußerst beliebten Ziel für E-Biker entwickelt – von Aalen bis Tuttlingen und nicht zuletzt auch rund um das Münsinger Mobilitätszentrum, wo ein Pedelec-Verleih samt einer Vielzahl vordefinierter E-Bike-Routen zum Erkunden der Natur einlädt. Deshalb bieten wir über unsere Gästekarte AlbCard nicht nur freien Eintritt für Kultur, Bus und Bahn, sondern auch das kostenlose Ausleihen von Pedelecs an mehr als 40 Stationen quer über die Schwäbische Alb hinweg«, wirbt SAT-Geschäftsführer Louis Schumann.
Die Schwäbische Alb mit dem Alb-Crossing und der Kooperation mit dem SAT und dem Münsinger Mobilitätszentrum ist nur ein Beispiel, wie Bosch eBike Systems den naturnahen und nachhaltigen Aktivurlaub unterstützt. Gerade hügeige und bergige Regionen in Deutschland und der europäischen Nachbarschaft sind prädestiniert für das Pedelec. Egal, ob es sich um E-Mountainbiken und E-Trekking-Biken mit steilen Anstiegen und Abfahrten oder entspanntes E-Biken in der Stadt handelt - der Elektromotor sorgt stets für den nötigen Schwung, um eine Radtour zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen.
Allerdings macht Bosch eBike Systems auch darauf aufmerksam, dass die Gestaltung attraktiver Konzepte für Radfahrer, wie der Alb-Crossing, wegen der sogenannten 2-Meter-Regel weiterhin an Grenzen stößt. Diese nur in Baden-Württemberg existierende Regel aus dem Jahr 1995 schränkt das Radfahren auf Wege mit mehr als zwei Meter Breite ein. Dadurch wird Radfahrern und E-Bikern »das Naturerlebnis in Freizeit, Naherholung, Tourismus, Sport und Jugendförderung« beschnitten.
Verbände und Vereine wie der ADFC, die DIMB, der DAV, Schwarzwald-Tourismus, der SAT, der Württembergische Radsportverband, MTB Freiburg e.V., MTB Stuttgart e.V. und viele andere setzen sich für die Novellierung der 2-Meter-Regel im Dialog mit der Landespolitik ein.
Dazu Claus Fleischer: »Wir möchten daran erinnern, wie wichtig es ist, dass die Landesregierung die Empfehlungen der Bundesplattform Wald – Sport, Erholung, Gesundheit (WaSEG) zur Vereinfachung des Betretungsrechts im Wald prüft und bundesweit vereinheitlicht umsetzt.«
Weitere Info zum Alb-Crossing unter unter www.bosch-ebike.de/albcrossing sowie www.schwaebischealb.de/rad/mountainbike/alb-crossing.

Text: Jo Beckendorff/Bosch eBike Systems, Fotos: Bosch eBike Systems
 

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