E-Bike-Anbieter VanMoof zieht weitere Großinvestoren an

21.09.2020
VanMoof

Nachdem die vor elf Jahren von dem niederländischen Brüderpaar Ties und Taco Carlier gegründete Mobilitätsrad-Marke VanMoof bereits im Mai mit 12,5 Millionen Euro ihre bis dato größte Finanzspritze erhalten hat, wurde diese am letzten Mitteoch (16. September) noch einmal richtig getoppt. In einer zweiten Finanzierungsrunde konnte der Direktanbieter 40 Millionen US$ (33,75 Millionen Euro) für sein weiteres Wachstum einsammeln.

Waren es im Mai mit Balderton Capital LLP (einer führenden europäischen Risikokapital-Gesellschaft mit Sitz in London) und Sinbon Electronics Co., Ltd. (einem Lösungsanbieter für die Entwicklung und Herstellung von Integrationslösungen für elektronische Komponenten aus Taiwan) zwei Unternehmen, die zusammen 12,5 Millionen Euro in VanMoof steckten, waren es jetzt drei Investoren, die besagte 33,75 Millionen Euro springen ließen. Neben der abermals investierenden Gesellschaft Balderton Capital LLP sind es diesmal noch die sich auf Unternehmen mit Schwerpunkt auf Verbraucher, Unternehmen und Gesundheitswesen fokussierende US-amerikanische Risikokapital-Gesellschaft Norwest Venture Partners mit Hauptsitz im kalifornischen Palo Alto und die sich auf digitalen Lebensstil und digitale Verbrauchermarken konzentrierende Risikokapital-Gesellschaft Felix Capital aus London. Wer von den Dreien genau wie viel in den niederländischen E-Bikeanbieter investiert hat, wurde allerdings nicht bekannt gegeben.
Mit der erneuten Finanzspritze im Rücken will VanMoof laut eigenen Angaben »die nächste Phase des Hyper-Wachstums für die weltweit am schnellsten wachsende E-Bike-Marke« einleiten. So will man die Gunst der Stunde nutzen: der vor allem über das Internet verkaufende Anbieter berichtet von 220 Prozent globalem Umsatzwachstum während des Corona-bedingten Lockdown. Oder anders ausgedrückt: man habe innerhalb von 24 Monaten ein zehnfaches Umsatzwachstum von 100 Millionen US$ (84,28 Millionen Euro) eingefahren.
Die komplette Neuinvestition würde nun »zur Steigerung der Produktion, zur Fortsetzung der Produktinnovation, zur Realisierung der globalen Expansion und zur Implementierung von Next-Level-Rider-Service-Lösungen« genutzt.

Text: Jo Beckendorff, Foto: VanMoof

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