Neue Entwicklung "Magnic Light": Kontaktloser Rad-Dynamo

29.03.2012
Kein Kontakt zu den Rädern des Fahrrads: Magnic Light nutzt ein Magnetfeld.

Magnic Light heißt das das erste berührungslose dynamobetriebene Fahrrad-Beleuchtungssystem, das ohne zusätzliche Komponenten an den Rädern auskommt. Die Erfinder sind Dirk Strothmann und Kurt Pohlmann aus Borgholzhausen, beide passionierte Radfahrer. Finanziert hat das Magnic Light-Team ihr Projekt über die Crowdsourcing-Plattform Kickstarter. Auf der Fahrradmesse in Essen und jüngst auf der Taipei Cycle Show wurde das Produkt der Branche vorgestellt.

»Die Energie zur Stromerzeugung wird berührungslos aus der rotierenden Felge auf Wirbelstrombasis unter Verwendung starker Neodymmagnete aufgenommen«, so beschreiben die Entwickler die Funktionsweise der neuen Magnic Light. »Diese neue Technik ist die Basis unserer vollständig gekapselten Fahrradbeleuchtung, die ohne Batterien und externe Kabel auskommt, jedoch durch ihren enormen Wirkungsgrad das Gefühl einer sehr starken Batterielampe vermittelt, die das Rad nur minimal abbremst.«
Montiert wird Magnic Light über dem Rad entlang der Bremse oder Gabel. Für die Stromversorgung der integrierten Leuchten wird ein starker Magnet eingesetzt und das durch den Wirbelstrom der sich drehenden Felgen erzeugte Magnetfeld genutzt. Dies verursacht erheblich weniger Widerstand als die Reibung eines Schleifers an der Bereifung. Ein Bremslichteffekt ergibt sich außerdem, wenn das System in Kombination mit den oft auf Rennrädern verbauten Seitenzugbremsen verwendet wird. Für Räder mit alternativen Bremssystemen können kann auch Adapter hergestellt werden.
Magnic Light funktioniere prinzipiell mit allen Standard Felgen außer Karbon und läuft auf allen Fahrradtypen, es sei denn, diese wären mit Vollkarbon-Felgen ausgerüstet.

www.magniclight.com

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