Plusminus verweist beim Thema Lieferengpässe auch aufs Fahrrad

12.11.2021
Kommt bei Plusminus (und in der aktuellen RadMarkt-Ausgabe 11/2021) zu Wort: TFJ Buycycle.

Vorgestern (10. November) ging es in der ARD-Sendung »Plusminus« um Lieferengpässe und den dadurch ausgelösten Gebrauchtmarkt-Boom. Dabei kam auch das Thema Fahrrad zu Wort.

Laut dem ausgestrahlten Beitrag sind derzeit nicht nur beim Thema Fahrrad Lieferzeiten bis zu einem Jahr keine Seltenheit. Weil Bauteile aus Asien fehlen, kommt es auch in anderen Sektoren – zum Beispiel bei Baumaschinen – zu Horror-Lieferzeiten.
Was das Fahrrad betrifft, kam der junge Münchener Start-up TFJ Buycycle zu Wort. Die sich auf gebrauchte Rennräder und Gravelbikes spezialisierte Online-Plattform ist ganz neu im Markt. Sie sieht in der aktuellen Liefer-Notlage ihre Chance.
O-Ton TFJ Buycycle-Mitbegründer Jonas Jäger gegenüber Plusminus: »Der Neumarkt ist in den letzten Jahren um 60 Prozent gewachsen und daher sind wir sicher, dass sich der Gebrauchtmarkt proportional zum Neumarkt entwickeln wird."
Der RadMarkt hatte den jungen Startup bereits im September besucht. Die Story dazu lesen Sie in der aktuellen RadMarkt-Ausgabe 11/2021.
Letztendlich noch der Hinweis, dass der Wirtschaftsexperte Carsten Bock von der Unternehmensberatung Roland Berger den Gebrauchtmarkt-Boom in der Industrie als vorübergehenden Trend abtut. Gegenüber Plusminus erklärte er: »Wir sehen sicherlich, dass ein Mieten oder Kaufen von gebrauchten Maschinen in der aktuellen Situation einen signifikanten Beitrag leisten kann, um die Versorgungsengpässe kurzfristig zu adressieren. Mittel- und langfristig müssen wir aber davon ausgehen, dass die Unternehmen sich strukturelle Hebel überlegen werden – insbesondere die Verschiebung der Beschaffungsmärkte wieder stärker nach Europa.«

Text: Jo Beckendorff, Foto: Plusminus/BR
 

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