USWE Sports: tolles Drei- und Neun-Monats-Umsatzwachstum

08.03.2022
USWE Sports: dreistelliges drei und neun Monats-Umsatzwachstum

Der 2007 gegründete und erst seit Juni 2021 am Stockholmer Nasdaq First North Growth Market börsennotierte Outdoor- und Sportanbieter USWE Sport AB hat in seinem vom Oktober bis Dezember laufenden dritten Verkaufsquartals des derzeitigen Geschäftsjahres 2021/22 einen Nettoumsatz von 23,3 Millionen SEK (2,17 Millionen Euro) eingefahren. Verglichen mit dem dritten Verkaufsquartals des vorherigen Geschäftsjahres ist das ein imposantes Plus von 118,7 Prozent. Mit diesem guten Ergebnis im Rücken konnte der Nettoumsatz der ersten drei Verkaufsquartale 2021/22 gegenüber dem vergleichbaren Zeitraum 4-12/2020 um ebenfalls dreistellige 131,9 Prozent auf 65,52 Millionen SEK (6,09 Millionen Euro) nach oben stürmen.

Seit der im September 2021abgeschlossenen Übernahme von Landsmann Void Cycling (siehe Bild unten) bietet USWE Sports neben seinen in den Sektoren Radfahren/Mountainbike, Motosport, Running und Wintersport eingesetzten Produkten (Rucksäcken und Trinkrucksäcken, Taschen/Hip-Bags, Laufwesten etc.) nun auch Bikewear.
Laut USWE Sports-CEO Jacob Westerberg betrug der Anteil von Void Cycling am Nettoumsatz im Berichtszeitraum 10-12/2021 bereits um die 1,8 Millionen SEK (167.270 Euro).
Das dritte Verkaufsquartal (10-12/2021)
Das EBITDA des dritten Verkaufsquartals – also das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen auf Sachanlagen, Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Mieten – lag bei 1,71 Millionen SEK (159.000 Euro). Zum Vergleich: in 10-12/2020 lag das EBITDA bei Minus 328.000 SEK (30.500 Euro). Der Gewinn vor Steuern lag mit 1,17 Millionen SEK (108.820 Euro) ebenfalls besser da als im vergleichbaren Vorjahres-Zeitraum. Da wurde noch ein Verlust vor Steuern in Höhe von 707.000 SEK (65.750 Euro) eingefahren.
Die ersten drei Verkaufsquartale (04-10/2021)
Mit Blick auf die ersten drei Verkaufsquartale des laufenden Geschäftsjahres 2021/22 steht das EBITDA gegenüber dem vergleichbaren neun Monaten des Vorjahres mit seinen 7,03 Millionen SEK (653.860 Euro) ebenfalls gut da (04-12/2020: minus 335.000 SEK = 31.160 Euro). Der Gewinn vor Steuern fiel mit seinen 5,81 Millionen SEK (540.310 Euro) ebenfalls weit besser aus als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum mit einem Verlust vor Steuern in Höhe von 626.000 SEK (58.190 Euro).
Weichenstellungen für die zukünftige Expansion
Selbst wenn die aktuell hohen Logistikkosten eine echte Herausforderung sind und sich negativ auf die Bruttomarge auswirken, sowie Lieferverzögerungen weiter Sorgen bereiten, schaut Westerberg optimistisch in die Zukunft: »Unser Ziel ist ein Umsatzwachstum von über 40 Prozent pro Jahr bei gleichzeitiger Rentabilität.«
Um dieses ambitionierte Ziel zu erreichen sind verschiedene Weichen gestellt. Erstens wurde die eigene D2C-Plattform im Rahmen der Expansion von www.uswe-sports.com in www.uswe.com umgewandelt. Dies wurde mit einer Reihe von Aktivitäten kombiniert, die sich auf die SEO-Optimierung (Anmerkung des RadMarkts: »SEO« steht für »Search Engine Optimization«) des Online-Shops konzentrierten.
Für das erste Quartal (04-06/22) des kommenden Geschäftsjahres 2022/23 planen die Schweden dann auch ein komplettes Face-Lifting der eigenen D2C-Plattform, das laut Unternehmensangaben »weitere Auswirkungen haben dürfte«.
Handelsverkäufe stiegen im dritten Quartal stärker als Direktverkäufe
In diesem Zusammenhang der Hinweis, dass USWE Sports seine Produkte im Direktverkauf anbietet, sondern sie auch über den Groß- und Einzelhandel absetzt. Die Verkäufe über den Handel sind sogar im dritten Quartal stärker gestiegen als die Direktverkäufe.
Mit einem Blick nach vorne erklärt Jacob Westerberg: »Ich freue mich auf das Frühjahr, in dem wir unsere aktualisierte D2C-Plattform zusammen mit vielen spannenden Produktneuheiten einführen werden. Eine neue Void-Kollektion, eine Co-Lab-Kollektion Void x USWE, die sowohl Rucksäcke als auch MTB-Bekleidung umfasst, und nicht zuletzt eine Reihe neuer Produkte im Bereich der Rucksäcke.«

Text: Jo Beckendorff, Fotos: USWE Sports
 

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